St. Laurentius

Erntedank und Aktion "Minibrot"

Am Sonntag, 02.10.2022, feiern wir in der Hl. Messe um 09:00 Uhr das Erntedankfest. Der PGR wird zu diesem Anlass die Kirche schmücken. Die Aktion "Minibrot" findet ebenfalls an diesem Tag statt. Nach der Hl. Messe werden kleine Brote gegen eine freiwillige Spende angeboten. Es ist eine Aktion der Kath. Landjugend im Erzbistum Paderborn. Der Erlös kommt sozialen und gemeinnützigen Projekten auf der ganzen Welt zugute. Die Tüten für die kleinen Brote wurden von unseren Messdienerinnen und Messdienern gestaltet.

Herzlichen Dank allen, die diese Aktion unterstützen.

Rosenkranzgebet

Herzliche Einladung insbesondere jetzt im Rosenkranzmonat Oktober zum Rosenkranzgebet dienstags abends vor der Werktagsmesse um 18:30 Uhr in der Thüler Pfarrkirche. Dies ist eine gute Möglichkeit für den Frieden in der Welt zu beten.

Unser Kirchenpatron - der Heilige Laurentius

Unser Pfarr- und Kirchenpatron ist der heilige Diakon und Märtyrer Laurentius.

In der Kirche ist er in einem Fenster hinter dem Hochaltar und in einer hölzernen Statue, die sich an der linken Wand im Altarraum befindet, dargestellt. Außerdem sind drei Szenen aus seinem Leben auf großen Wandgemälden ausgeführt.

In einem Briefabschnitt Cyprians, von dem wir einige Begebenheiten aus jener frühen Zeit des Christentums wissen, wird über das Martyrium des Laurentius berichtet.

In der Verfolgung des durch den Kaiser Valerian, der dem Christentum zunächst nicht so feindselig gegenübergestanden hatte, mussten viele Christen ihren Glauben sogar mit dem Leben bezeugen. Am 6. August des Jahres 258 spürte eine Gruppe von Soldaten den seit knapp 2 Jahren amtierenden Papst Sixtus II. in den Klixtuskatakomben auf, wo er gerade Gottesdienst feierte. Der Papst wurde zusammen mit den drei Diakonen Filicissimus, Agapitus und Praetextatus am Altar mit dem Schwert hingerichtet. Laurentius, der Erzdiakon, war zu dieser Zeit nicht anwesend. Sieben Diakone gab es jeweils in Rom, deren besondere Aufgabe war es, für die Armen zu sorgen, die Gelder, die die Gläubigen abgaben für die Werke der Nächstenliebe zu verwalten und den Bedürftigen zukommen zu lassen. Nachdem der Papst und seine Begleiter ermordet worden waren, wurde auch Laurentius kurze Zeit später aufgespürt und verhört. Vor allem um die Schätze der Kirche ging es den Richtern in dem Verhör, was der Verhaftung folgte. Von Laurentius versprach man sich einiges. Es ging wohl das Gerücht um, die Christen hätten gewaltige Schätze an Gold und Silber verborgen, denn wie könnten sie sonst den Armen so behilflich beistehen. Außerdem hatten viele von denjenigen, die etwas besaßen, ihren Besitz der Gemeinde gegeben. In Laurentius hatten die Römer nun den Verwalter der Schätze gefangen. Die erste Frage des Richters galt deshalb nicht dem Verbrechen, auf das die Anklage lautete, sondern den sagenhaften Schätzen. Bereitwillig versprach Laurentius, sie herbeizuschaffen, wenn man ihm drei Tage Zeit lasse. Als die Frist verstrichen war, erschien er mit einer zerlumpten, ausgehungerten Schar von Krüppeln, Greisen und Bettlern. „Hier sind die Schätze der Kirche!“, stellte er die Gruppe vor. Er hatte die Courage, der staatlichen Habgier ein Schnippchen zu schlagen, indem er die Schätze der Kirche den Armen brachte und damit unzugänglich machte.

Der Richter übergab Laurentius dem Henker. Der Legende nach soll er Laurentius auf einem glühenden Rost zu Tode gequält haben. Sein Sterbetag ist der 10. August 258.

 

Entnommen aus: Kirchenführer „St. Laurentius-Kirche Thüle“, S. 39-40
Herausgeber: Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius Thüle – Pfarrgemeinderat

 

Die Geschichte des Kirchturms und der Kirche St. Laurentius Thüle

Wir blicken auf eine 1000-jährige Geschichte unseres Kirchturms zurück. Hier die wichtigsten Eckdaten:

Jubiläumskerzen zum Turmfest

Die Kerzen zum 1000-jährigen Jubiläum unseres Kirchturmes sind weiterhin käuflich für 7 Euro im Pfarrbüro erhältlich.

Vielleicht ist das schon mal ein schönes Geschenk zu Weihnachten.